Sanatorium Sehnsucht. Kunst und Krankheit im Zeitalter der Nervosität
Gemälde, Graphiken, Zeichnungen sowie Plakate, Filme, Fotos und medizingeschichtliche Exponate erzählen vom Leben und Leiden der Menschen im Zeitalter der Nervosität. Viele dieser künstlerischen undkulturhistorischen Spuren kreuzen sich schließlich im Sanatorium, einer ambivalenten Einrichtung zwischen Kurstätte und Zwangsasyl, einem Ort, an dem Krankheit, Sehnsucht und Tod zum Alltag gehören. Kuratoren: Eva Determann und Achim Tischer
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Weserkurier 31.10.11
»Zugang und klinisch-künstlerischer Befund der Galerie im Park sind dabei so originell wie zwingend.« Hendrik Werner in den
Bremer Nachrichten, 11.11.11
Programm 2012
Eintritt 4,- / 2,-
Schierschandudel
Wiederholungskonzert
Ein musikalisches Spektakel
„op Platt“ mit vielen Gästen für Kinder ab 4 Aus „Schierschandudel“ haben die Gebrüder Jehn alle Kinder und Erwachsenen vor den Großen Ferien zu einem musikalischen Spektakel ins Haus im Park eingeladen. Das Kinderliederprojekt war so erfolgreich, dass wir uns entschlossen haben, es jetzt wieder aufzuführen.
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Die Gebrüder Jehn singen Lieder in
plattdeutscher Sprache und auf „Missingsch“. Begleitet werden sie dabei von
Gastmusikern vom Haus im Park
und den drei Grundschulchören aus Horn, Oberneuland und Osterholz. In den
bekannten und weniger bekannten Liedern erzählen sie witzig und kurzweilig
etwas darüber, wie man vor 100 Jahren in Bremen gelebt und geredet hat, und was
man heute noch so sagt. Wer nicht so fit in Plattdeutsch und Missingsch ist,
muss sich nicht sorgen: Die Texte werden erklärt und übersetzt. Das Bühnenbild – ein echter Hingucker – hat Gisela
Brünker vom Haus im Park aufwendig und mit viel Liebe gestaltet.
„und soss ma sehn, da grient ihr allesamt
im Rudel
Ischa alles nur man bloß aus
Schierschandudel!"
Mit
dabei sind:
MusikerInnen
vom Haus im Park, Schulchor
der Grundschule Horn - Leitung: Heide Steinhäuser, Schulchor
der Grundschule Ellenerbrokweg - Leitung: Ute Janßen, Schulchor
der Grundschule Oberneuland - Leitung: Monique Espitalier
Eintritt 5,- / 3,-
Schulveranstaltung Montag 13.2. nur mit Anmeldung: 408/1757
Und hier unser Kinderprogramm Januar bis Juli 2012
Nervosität als Zeit- und Gesellschaftsdiagnose
Führung durch die Ausstellung mit Maria Hermes.mehr
Führung 5,- / 2,50
Tuberkulose im Nationalsozialismus. Wenn aus Kranken Verfolgte werden.
Die Ausgrenzung und Isolierung Tuberkulose-Kranker bis hin zu deren Verwertung bei Menschenversuchen in Konzentrationslagern spiegeln das rassistische Menschenbild wider, dass die vermeintlich selbstverschuldeten Kranken auf die Stufe „Asozialer“ und „Gemeinschaftsschädlicher“ stellt.Vortrag mit Dr. Christine Wolters, MH Hannover
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Eintritt 5,- / 2,50
Podium Gitarre
Ulf Harzmeier, Jun Ki Shin, Kyrylo Shchyptsov, Johannes Lang und Werner Stephan spielen virtuose Gitarrenstücke und Kammermusik mit Gitarre und Cello. Leitung: Jens Wagner. Eine Kooperation mit der Hochschule für Künste Bremenmehr
Eintritt frei
Die Künstlerin Elfriede Lohse-Wächtler: Ein Leben zwischen Atelier, Straße und Anstalt.
Führung durch die Ausstellung mit Maria Hermes.mehr
Führung 5,- / 2,50
Piano Podium
Klassisches Klavierkonzert mit Studentinnen der Hochschule für Künste.mehr
Eintritt frei
Vom romantischen Fieber zur Volksseuche. Die Geschichte der Tuberkulose.
Führung durch die Ausstellung mit Maria Hermes.mehr
Führung 5,- / 2,50
Kulturen des Wahnsinns. Psychiatrie der Stadt um 1900. Historische und aktuelle Positionen
Vortrag mit Prof. Dr. Volker Hess (Berlin). Das in Berlin und Hamburg angesiedelte Forschungsprojekt untersucht in vielfältiger Weise Schwellenphänomenen der urbanen Moderne (1870-1930). ...mehr
Zu den Facetten gehören die Konzeptionen
künstlerischer Kreativität um 1900, die Rolle der ver-rückten Frau in der
urbanen Bohème und Orte des Okkulten als Experimentierfeld zwischen
Wissenschaft, Kunst und visueller Kultur. Moderation: Prof. Dr. Werner Kersting (Uni Münster / Kulturverein Haus im Park)
Eintritt 5,- / 3,-

